In der festen Weichheit liegt die stärkste Kraft.
Im Yoga ist jede Asana unterteilt in Sthira, fest und stabil und Sukham, leicht und beweglich. Die Stabilität als Basis für alles fördert tiefgehende Kraft, Ausdauer und Belastbarkeit durch Balance, Schweiss und Gelassenheit und lässt einen mental wachsen. Die ideale Haltung ist stabil und leicht zugleich. Sthira bedeutet stabil und fest, standhaft und kraftvoll, wird aber auch oft mit bewegungslos und still gleichgesetzt. Sukha steht für angenehm und leicht und fördert das Wohlgefühl. Das geht am besten, wenn du dich wohl in deinem Körper fühlst und angenehm uns leicht in einer Haltung verweilen kannst. Dann kannst du dich entspanne und dich ganz auf dein Wachsen in die Länge fokusieren.
Sthira und Sukha ergänzen sich damit ähnlich wie das chinesische Yin und Yang. Das Geheimnis von Stira Sukha Asanam lässt sich auch auf das Leben übertragen.
Ich unterrichte Yoga für Menschen, die geerdet und im Jetzt stehen wollen. Ich schaffe Raum zum innerlichen Wachsen und Reflektieren. Auf Basis einer westlichen Yoga-Philosophie mit Fokus und Haltung. In Kombination mit fundierten Anleitungen, kraftvollem Vinyasa Yoga, bei dem der Atem gleich Bewegung ist, belebendem Yin Yoga, mentalem Wachstum und Selbstfürsorge.
Yoga baut auf andere Weise Kraft auf. Isometrische Halteübungen, anhaltende Spannung und Gelenkkontrolle treiben Muskeln an, die bei den meisten Kraftrainings nicht beansprucht werden. Diese Erkenntnis bezogen auf den Aufrechten Sitz, fast immer der Auftakt für jede Yogapraxis: Um lange stabil und regungslos zu sitzen, sich ganz der Atmung hingeben zu können, benötigst du die passende Sitzhaltung für deinen Körper und einen gesunden, beweglichen Körper mit entsprechender Muskulatur. Du kennst es vielleicht von dir selbst: Meist dauert es nicht lange, bis du doch im Rücken einsinkst oder dich noch mal bewegen möchtest, weil es irgendwo am Körper zwickt oder die Beinhaltung unangenehm wird. Um aber nach oben zu wachsen, muss deine Wirbelsäule nach oben steigen und das braucht einen Moment. Dazu benötigst du Sthira als Fundament.
Kontrollierte Kraft in der Ruhe.
Durch Yoga lernte ich, unbequem zu sitzen, zu schauen, wo ich mich schwach oder verletzlich fühle – und dies als Chance zur Weiterentwicklung zu sehen. Es ist ein Weg von der Geschmeidigkeit zur Stärke. Ob Planke, Boot oder Brücke: Dein Körpergewicht arbeitet stets gegen dich und deine Muskeln werden aktiv, um dich stabil zu halten. Diese konstante Anspannung ist Krafttraining, das aber nicht wie Krafttraining aussieht. Forschungsergebnisse untermauern dies: In nur 12 Wochen führte regelmässiges Yogatraining zu besseren Sauerstoffaufnahme, Kraft- und Flexibilitätswerten im Vergleich zu einer Kontrollgruppe.
Wenn dich dein Yoga-Lehrer zum Aktivwerden und Atmen auffordert, dient das nicht nur zur Überbrückung. Du baust neuromuskuläre Kontrolle auf: eine Verbindung zwischen Geist und Muskeln, die dein Gehirn und deinen Körper bei allem, was du tust, effizienter macht. Diese Art von Kontrolle zahlt sich überall aus: Wenn du beim Ermüden die Form hältst, einen Anstieg bewältigst oder Kisten vom Boden hebst.
Stabil stehen durch Krieger, Plank und andere Yogaposen
Im Krieger, in der Planke oder im Stuhl zu bleiben, beansprucht die Muskeln länger als gewollt und baut Spannungen über mehrere Gruppen gleichzeitig auf. Diese Übungen aktivieren die tief stabilisierenden Muskeln – die die Haltung und Bewegung unterstützen – und halten sie gleichzeitig länger aktiv. Nach dem Yoga musst du dich nur selten „dehnen“, denn die Kraft, die du aufbaust, ist bereits ausbalanciert.
Die Ergebnisse sind spürbar. In nur acht Wochen kann eine regelmässige Yogapraxis Kraft, Flexibilität und Balance verbessern. Ganz ohne Gewichte. Für erfahrene Athlet*innen kann der zusätzliche Einsatz von leichten Hanteln die Herausforderung steigern. Achte einfach darauf, dass deine Form stabil bleibt. Mehr Belastung bedeutet mehr Risiko.
Yoga ist Kraft.
Yoga geht dorthin, wo traditionelle Kraft nicht ansetzt – in stabilisierende Muskeln, die Haltung, Koordination und Kontrolle unterstützen. Die Kraft, die du beim Yoga aufbaust, ist ausgewogen und funktional – damit du dich im Gym, auf dem Trail und im Alltag gut bewegen kannst.
Auf den Stil kommt es an
Nicht alle Yogastile bauen Kraft gleichermassen auf. Restorative und Nidra konzentrieren sich mehr auf Erholung und Meditation. Vinyasa und Power Yoga beinhalten fliessende Sequenzen und isometrische Halteübungen, die Muskeln auf neue Weise fordern.
Einfach beginnen: Wechsle TrainingstTage mit Krafttraining und Yoga-Sessions ab. Oder beende dein Krafttraining mit einer kurzen Yogaeinheit, um deinen Bewegungsradius zu erweitern, wenn deine Muskeln einmal warm sind.
Verspannungen gezielt ansprechen
Yoga ist für mich gleichermassen Wartung und Training des Körpers. Ich kann damit Verspannungen lösen und die Mobilität in beanspruchten Bereichen verbessern. Ist meine Hüfte nicht so beweglich? So versuche ich es mit einem niedrigeren Ausfallschritt oder der Eidechse. Die Schultern fühlen sich eng ant? Balasana, die Haltung des Kindes mit lang nach vorne gelegten Armen kann dabei helfen, sie zu lockern. Oder über die Adlerarme die Schultern öffnen.
Mein Yoga Praxis-Angebot:
• Vinyasa Yoga von 60 bis 75 Minuten: Der Atem ist gleich Bewegung
Vinyasa Yoga ist ein dynamischer, zügiger Yoga-Stil, bei dem Atem und Bewegung so miteinander verbunden werden, dass ein Gefühl des Abhebens entsteht. Dieser Zustand wird weitestgehend über die fokusierte Arbeit mit den Asanas in Verbindung mit der Atmung hergestellt. Kennst du das, wenn dein Kopf ganz ruhig wird, sich deine Gedanken glätten und du absolut im Frieden mit dir und deiner Welt bist? Du bist im Jetzt.
• Vinyasa to Yin: 75 Minuten dynamisch & entschleunigen
Erst die kraftvolle Bewegung im Fluss, dann tauche ab und ziehe dich sanft in aller Stille lang. Bringe Yin und Yang zusammen und nutze den Moment des Ausatmens, um noch tiefer in deine Dehnung zu sinken.
• Yin Yoga: 60 Minuten sich erden
Sanfte, lang gehaltene Dehnungen ohne Muskelanspannung sind ein Cool-Down fürs Nervensystem und eine Massage für den Körper. Mit Unterstützung von Polstern, Yogablöcken oder Bändern tauchst du in tiefere Schichten ein und vertiefst deine Körperwahrnehmung.
• Für Unternehmer:innen und Menschen im Beruf: „Flow State of the Mind for Business People“/60 Minuten +
Die Yoga-Position einnehmen, tief und ruhig atmen. Du spürst, wie mit meiner fundierten Anleitung sich nicht nur dein Körpergefühl in der jeweiligen Asana verbessert, sondern auch dein Geist zur Ruhe kommt. Weil da ganz in dich gehen kannst ohne steuern zu müssen. Du kommst so von der aufrechten Haltung in eine aufrechte Haltung des Geistes. Kein Leistungsdruck, keine Zielvorgabe – ganz in deiner Mitte, zentriert in deinem Sein. Das ist der „Flow State of Mind for Business“. Die Zwischentöne von Schwarz und Weiß entdecken und mit mehr Gelassenheit bessere Entscheidungen treffen.
• Personal Yoga für viel Herz über Kopf auf Anfrage
Das war POP UP-Yoga Erlebnis Sommer 2025 und kommt wieder 2026!
Genießt 60 Minuten“Yoga am Morgen mit Ausblick“ über Leoben!
Weitere Details:
• Parkmöglichleiten gibt es entlang der Massenbergstraße bis zur letzten Kurve, dann gehe 200 Meter die Strasse entlang unter Bäume und schreite durch das historische Tor.
• 9 Uhr ist Beginn, bitte komme doch einfach 10 bis 15 Minuten früher, atme die Geschichte Leobens und genieße den wundervollen Ausblick.
• Für dein besonders schönes Yoga-Erlebnis sollte dir der Sonnengruß vertraut sein und sonst lass dich einfach auf Yoga ein und genieße.
AGB: Jede/r Kunde/In erklärt verbindlich mit der Anmeldung, dass sie/er physisch gesund und psychisch stabil sowie den einschlägigen körperlichen und geistigen Anforderungen des Yoga-Unterrichts gewachsen ist. Einschränkungen und Verletzungen bitte mir vor Beginn des Kursprogramms mitzuteilen. Mein angebotener Kurs versteht sich nicht als Therapie- oder Heilungsprogramm. Er ersetzt keinesfalls ärztliche Versorgung oder die Verordnung von Medikamenten. Im Zweifelsfall bitte eine Ärztin/einen Arzt aufsuchen.
Wir nutzen ein Grundstück der Stadt Leoben und ich bitte alle es pfleglich und mit Respekt zu behandeln. Weiters schließe ich jegliche Haftung im Zusammenhang mit der Gestattung bzw. Nutzung von Dritten aus.







