Wie ich das iPad verstehen lernte
3. Mai 2011 – 10:07Lange Zeit hatte ich kein iPad, obwohl ich ein Fan davon war. Dann bekam ich eines geschenkt und wusste lange nicht, was ich damit anfangen sollte. Mein Sohn nimmt es hocherfreut unter seine Fittiche, sprich in seine Hände und beginnt fröhlich mit downloads. Zuerst nur Spiele, dann Fotos, dann Google Earth und seit ein paar Tagen Tageszeitungs-Apps. Einmal haben wir digital “Mensch ärgere dich nicht” gespielt, aber das ist langweilig. Die Regeln sind vom Programm her vorgegeben. Felder zählen geht nicht und damit fällt das laute triumphierende Zählen, wenn drei Mal die Sechs gewürfelt wird, weg.
Aber was ist der Nutzen?
Es ist Abend und ich suche einen Song von Loch Lomand. Computer will ich nicht mehr einschalten, auch Laptop ist mir zu aufwendig. Außerdem ist das Sofa so bequem. Ich nehme das iPad in die Hand, beginne mit der Songsuche, finde den Song und es dämmert mir, was der eigentliche Nutzen ist: Dieses Ding ist easy going. Stimmt, es kann viel weniger als ein Computer, ist zum Arbeiten nicht geeignet, hat keine Tastatur, ist teuer, aber es hat einen entscheidenden Vorteil: man muss keine Daten speichern, keine Ordner anlegen und nichts verwalten, und trotzdem ist die ganze Welt da drinnen. Was für ein schöner Luxus.









2 Kommentare zu “Wie ich das iPad verstehen lernte”
Super auf den Punkt gebracht, Frau Haas, ich hab in letzter Zeit oft die Kritik am IPad gehört: das kann aber viel weniger als ein ordentlicher Tablet-PC: Ja eh, und das macht absolut Sinn:-)
geschrieben von Clemens am 11. Mai, 2011
Und wenn ich jetzt erlebe, wie wir mit dem iPad umgehen, gefällt mir das sehr. “Schaue doch schnell einmal im iPad nach”, so die gängige Formel, wenn jemand was
wissen möchte oder sucht. Übrigens, Kind liest jetzt auch Zeitung – iPad macht es möglich. Kind mag, seit es auf der Welt ist, den Geruch von Zeitungspapier nicht, aber über das iPad hat es sich
die Apps von Die Presse, Kurier, Heute und Österreich heruntergeladen, kann regelrecht durch die Artikel “fliegen” und liest mit Begeisterung.
geschrieben von admin am 11. Mai, 2011