merkenswert

 

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merkenswert ist auf die Wiener Kuh gekommen

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merkenswert: Produkte mit Identität, die ihre frühere Bedeutung verloren haben, haben speziell Elisabeth Egle, Gründerin von merkenswert, immer schon beeindruckt und beschäftigt. Im Zuge ihrer Recherchen stieß sie auf die „Wiener Kuh“, die unter der Rasse „Pustertaler Sprinzen“ in Österreich wieder vermehrt gezüchtet wird. Bei der so genannten „Wiener Kuh“ handelt es sich um die „Pustertaler Sprinzen“ oder „Pustertaler Schecken“, eine alte Rinderrasse aus Südtirol, die traditionell im Pustertal und dessen Seitentäler gezüchtet wird. „Sprinzen“ meint die rassetypische Art der Scheckung, bei welcher die Konturen zwischen weißen und pigmentierten Bereichen „spritzerartig“ aufgelockert sind.
Der Name „Wiener Kuh“ stammt daher, dass im 19.Jahrhundert und bis in die 1920er Jahre die Pustertaler Sprinzen aufgrund ihrer positiven Eigenschaften als Fleisch- und Milchlieferanten in den Nutzbetrieben von Wien und Umgebung besonders beliebt waren. Als Marketingfrau erkannte sie rasch das Potenzial, denn die „Wiener Kuh“ ist geschichtlich eng mit Wien verbunden und ist damit das einzige Rindfleisch, mit dem sich ein nachvollziehbarer und glaubhafter Wien-Bezug herstellen lässt. 

Gutes erhalten
Elisabeth Egle ist auch die Initiatorin der Partnerschaft von RADATZ und dem Tiergarten Schönbrunn. Neben herausragender Qualität stehen bei RADATZ stets Nachhaltigkeit und die Förderung regionaler Identität im Vordergrund. Da lag es nahe, zur Erhaltung dieser schützenswerten und ganz besonderen Rinderrasse beizutragen und die Zucht im Tiergarten Schönbrunn zu fördern. Die Wiener Kuh Mara ist zur Zeit trächtig und wird demnächst ihr erstes Kalb gebären, weitere sollen folgen. 
 
Foto v.l.n.r.: Tiergarten Schönbrunn-Direkorin Dagmar Schratter, „Wiener Kuh“ Mara, Franz Radatz, Geschäftsführer Radatz und Elisabeth Egle, Geschäftsführerin merkenswert, feiern die Patenschaft für die „Wiener Kuh“ im Tiergarten Schönbrunn. 
 
Credit: Lalo Jodlbauer