Tageszeitung Kurier mit Interview zur Original Wiener Handsemmel

12. April 2010 – 17:09

Die Journalistin Andrea Hlinka der österreichischen Tageszeitung Kurier hat mich zur Original Wiener Handsemmel, Markenidee und Umsetzung interviewt.

Das Interview erschien am 8. April 2010 in der Printausgabe der Kurier Business-Beilage und ist auch online nachzulesen:

http://kurier.at/karrieren/management/1992331.php

Was mich persönlich freut: Andrea Hlinka hat meine Begeisterung für die Original Wiener Handsemmel mit gekonnten Worten eingefangen und eine “Geschichte” geschrieben. Da kann ich nur den Hut ziehen.


Mode bloggen

11. März 2010 – 13:14

Ein Kundengespräch zum Thema Bloggen und Mode brachte mich auf die Idee, nach Modebloggern zu recherchieren. Der Artikel im Zeitmagazin mit Ausgabe Februar mag nicht mehr ganz neu sein, aber er bringt einen Überblick über die deutsche Modeblogger-Szene.

Was mir daran so gefällt? Dass sich abseits der klassischen Modemagazine eine Online-Szene entwickelt hat, deren Betreiber oft aus Freude an der Mode mit dem Bloggen begonnen haben. Damit bringen sie ihre Sichtweise mit ein, die manchmal sehr direkt und persönlich ist. Mir gefällt am besten “Modepilot“, da die sehr umsetzungsorientiert kommentieren.
Es gibt übrigens international bereits so einflußreiche Modeblogger, dass sie bei den Modeschauen in der ersten Reihe Platz nehmen dürfen und auch Trends “mitbestimmen”.

Blog Modepilot


Original Wiener Handsemmel – Produkt- und Markenidee von merkenswert

22. Februar 2010 – 18:37

Ab und zu darf ich auch Eigenwerbung betreiben. Darf ich vorstellen? “Original Wiener Handsemmel”, eine Semmel wie früher.
Das ist eine Semmel, die außen knusprig und resch, innen dicht und saftig ist. Die auch nach Stunden noch diesen leicht feuchten Teig hat. In die keine Zusatzstoffe kommen. Die einen Namen trägt. So eine Semmel wollte ich wieder haben, als ich vor über zwei Jahren die Idee dazu hatte: Aus der herkömmlichen Semmel eine Premiummarke zu entwickeln.

Es hat, wie man sieht, länger gedauert, aber wie bei der Semmel brauchte die Entwicklung und Umsetzung Weile. Denn eine Idee zu haben ist die eine Sache – sie umzusetzen die andere. Das beginnt dabei den Markt kennenzulernen, einen Partner zu finden, weitere Partner zu finden, diese springen irgendwann wieder ab, neue Partner zu finden, die Idee schon zur Seite zu legen, wieder aufnehmen und mit Lerngewinnen aktivieren und dann endlich Produktionspartner zu finden: Die Bäckermeister Oskar und Michael Strauss von Bäckerei Strauss im 11. Wiener Bezirk.

Bäcker Oskar Strauss und ich bei der ersten Verkostung am 18. Februar 2010 im SPAR Gourmet 18. Bezirk

Bäcker Oskar Strauss und ich bei der ersten Verkostung am 18. Februar 2010 im SPAR Gourmet 18. Bezirk

Mehl, Wasser, Hefe, Salz, Malz. Und sonst nichts.

Die “Original Wiener Handsemmel” zeichnet sich durch die Wahl der Zutaten nach einem Rezept von 1891 und der händischen Erzeugung aus, trägt einen Markennamen und steht für meine kulinarische Überzeugung – ein Lebensmittel von hochwertiger Qualität, das jeden Tag in den unterschiedlichsten Kombinationen von vielen Menschen gegessen wird, zu produzieren. Neben den ausgewählten Zutaten ist es viel Zeit, die der Teig für die Aromabildung bekommt und damit die Original Wiener Handsemmel von allen anderen Semmeln geschmacklich unterscheidet

Die Semmel wird zur Marke – Original Wiener Handsemmel

Der komplette Markenauftritt steht unter dem Leitgedanken „Eine Semmel wie früher“. Dieser verdeutlicht den Anspruch der Marke, dass die „Original Wiener Handsemmel“ nach altem Bäckerhandwerk und einem Rezept von 1891 gebacken wird. Die Website www.handsemmel.at mit integriertem Blog „SemmelGeschichten“ informiert daher laufend über die Produktion, Verarbeitung und Hintergründe der „Original Wiener Handsemmel“. Im Blog werden Geschichten aus dem Alltag der „Original Wiener Handsemmel“ berichtet. Auch in Facebook ist die „Original Wiener Handsemmel“ mit einer eigenen Fanpage präsent. Ab sofort wird die „Original Wiener Handsemmel“ in ausgewählten SPAR Gourmet-Märkten in Wien verkauft und verkostet.


Es war einmal ein tolles Produkt

8. Februar 2010 – 18:27

Als eingeschworene YO Fruchtsirup-Trinkerin der Sorte Himbeere würde ich niemals einen anderen Fruchtsirup kaufen als YO Fruchtsirup.
Dann hat YO den Fruchtsirup in eine Plastikflasche abgefüllt. Vorher war er in einer Glasflasche. Dazu gibt es jetzt einen Anti-Patz Verschluß, damit ich beim Ausschenken nicht patze. Vorher gab es einen Drehverschluß. Weiters wurde eine Beerenzutat hinausgenommen, dafür kam Apfel hinein. Das Ergebnis: neuer Geschmack, neues Handling, gleicher Preis.

Was sagt die Marketingleiterin von YO nach dem Hinweis auf die entstandenen Irritationen? Alles sei natürlich viel besser geworden. Dass sich in der Rezeptur etwas geändert haben soll, verstehe sie nicht. Sie hoffe aber, dass wir weiterhin Kunden bleiben und schickt ein PDF mit der Erklärung zum Anti-Patz Verschluß mit.

Trotzdem hat uns das nicht überzeugt, denn unsere Geschmackpapillen sagen etwas anderes.

Und:

  • Erstens kaufe ich meine Säfte nur in Glasflaschen, sonst hätte ich schon längst die günstigere Konkurrenz in der Plastikflasche getrunken.
  • Zweitens haben kleine Kinderhände und auch große Erwachsenenhände noch nie mit der Glasflasche gepatzt. Warum also einen Anti-Patz-Verschluß? Wenn schon einen, dann bitte einen, dessen Deckel nicht gleich abbricht. So steht jetzt  noch die letzte halbvolle YO Himbeersirup-Flasche offen herum.
  • Drittens schmeckt der YO Himbeer-Sirup anders, seit er hinter Plastik schwimmt.

Ergo: wir sind zur Konkurrenz gewechselt und trinken seit ein paar Tagen köstlichen DARBO Johannisbeersirup in der Glasflasche mit Drehverschluß und zahlen gerne Eur 1,50 mehr.

Vielleicht kann mir einer der geschätzten Leser verraten, warum YO ein tolles Produkt verschlechtert?


Mit hochachtungsvollen Grüßen

26. Januar 2010 – 16:22

Es gibt sie noch immer, Floskeln in Briefen, e-mails und sogar auf Websites.

Hier drei Beispiele und wie Sie sie kundenorientierter machen:

“Beiliegend senden wir Ihnen die gewünschten Unterlagen.”

Wollen Sie sich jetzt wirklich selbst beilegen?
Warum nicht so? “Sie finden im Prospekt jene Stellen markiert, die für Sie besonders wichtig sind.”

“Wir hoffen Ihnen mit unseren Unterlagen gedient zu haben und verbleiben mit hochachtungsvollen Grüßen”

Hilfe, “verbleiben”? “Hoch” und “Achtung”? Wir reden mit Menschen auf Augenhöhe.
Warum nicht so? “Lieber Herr Bauer, auf Ihre Rückmeldung bin ich gespannt. Bis dann.” Damit nutzen Sie gleich die Gelegenheit, Ihren Kunden noch einmal anzusprechen.

“Wir stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung.”

Im Ernst? Das heißt als 24/7 und das ganze Jahr über? Respekt. Weiters gehört diese Floskel zu den Top 10-Floskeln und strotzt meiner Meinung nach vor Unglaubwürdigkeit.
Warum nicht so? “Wir sind gerne für Sie da. Sabine Moritz freut sich auf Ihren Anruf.”

Übrigens, ich werde mir in Kürze neue Menüpunkte für diese Website überlegen. Die fallen für mich schon unter die Kategorie “Floskeln-Menüpunkte”.

Über welche Floskeln stolpern Sie täglich? Ich freue mich davon zu lesen.