Gewinnt man auf Facebook Fans?

7. Juni 2011 – 15:57

Schon länger beobachte ich Fanpages auf Facebook. Es gibt unendlich viele und so mancher Facebook-User hat einen Korb voll mit “Gefällt mir”-Pages. Ich frage mich dann immer, ist der wirklich auf den Seiten aktiv unterwegs? Wie allseits bekannt, ist ja die Anzahl der Fans kein Gradmesser dafür, wie erfolgreich die Seite ist, sondern wie viel Austausch findet unter den Fans auf einer Fanpage statt.

Ganz besonders gefällt mir aber, was der deutsche Kommunikationsberater Mirko Lange sagt:”Auf Facebook zum Beispiel geht alles darum „Fans“ zu bekommen. Aber das ist ein Irrglaube. Man gewinnt auf Facebook keine Fans. Man gewinnt nur „Gefällt-mir-Klicker“. Echte Fans gewinnt man durch echtes Handeln. Durch gute, kundennahe Produkte. Durch guten, kundennahen Service. Durch gutes, kundennahes Verhalten!”

Ich weiß, das klingt so nach altem Hut, aber leben wir nicht alle davon?


Kann sich ein Unternehmen um Sie kümmern?

27. Mai 2011 – 12:59

Ein Unternehmen kann sich nicht um Sie kümmern. Oder glauben Sie im Ernst, Ihre Bank kümmert sich um Sie?

Es sind die Menschen im Unternehmen, die sich um Sie kümmern – wenn man sie lässt. Dürfen sie das nicht, hören sie auf damit und befolgen strikt die Regeln. Mit einem Wort “Dienst nach Vorschrift”.

Erst kürzlich bin ich einer Magistratsbeamtin begegnet. Sie hat sich mit solcher Freude um mich gekümmert, dass ich fassunglos war. Danke.


Neue Ideen, aber wie?

25. Mai 2011 – 08:11

Frei nach Thomas Edison: “Originell muss eine Idee nur in der Anwendung sein auf das Problem, an dem Sie gerade arbeiten.”

Und wenn ich mir das heute nach der Einführung der Original Wiener Handsemmel überlege, beträgt der Anteil der Idee an der Realisierung tatsächlich verschwindende 10 Prozent, die Umsetzung aber 90 Prozent. Da dranbleiben und allen Widrigkeiten trotzen ist die große Herausforderung.

Also bleiben Sie dran.


Wie ich das iPad verstehen lernte

3. Mai 2011 – 10:07

Lange Zeit hatte ich kein iPad, obwohl ich ein Fan davon war. Dann bekam ich eines geschenkt und wusste lange nicht, was ich damit anfangen sollte. Mein Sohn nimmt es hocherfreut unter seine Fittiche, sprich in seine Hände und beginnt fröhlich mit downloads. Zuerst nur Spiele, dann Fotos, dann Google Earth und seit ein paar Tagen Tageszeitungs-Apps. Einmal haben wir digital “Mensch ärgere dich nicht” gespielt, aber das ist langweilig. Die Regeln sind vom Programm her vorgegeben. Felder zählen geht nicht und damit fällt das laute triumphierende Zählen, wenn drei Mal die Sechs gewürfelt wird, weg.

Aber was ist der Nutzen?

Es ist Abend und ich suche einen Song von Loch Lomand. Computer will ich nicht mehr einschalten, auch Laptop ist mir zu aufwendig. Außerdem ist das Sofa so bequem. Ich nehme das iPad in die Hand, beginne mit der Songsuche, finde den Song und es dämmert mir, was der eigentliche Nutzen ist: Dieses Ding ist easy going. Stimmt, es kann viel weniger als ein Computer, ist zum Arbeiten nicht geeignet, hat keine Tastatur, ist teuer, aber es hat einen entscheidenden Vorteil: man muss keine Daten speichern, keine Ordner anlegen und nichts verwalten, und trotzdem ist die ganze Welt da drinnen. Was für ein schöner Luxus.


“Mit wie viel komme ich davon?”

25. März 2011 – 14:18

Denkweise 1: “Wie können wir beim Service einsparen? Wie die Kosten senken? Oder einfach mehr verlangen? Ist es eine Möglichkeit in die Packung weniger hineinzufüllen und das bei altbekannter Größe?”

Denkweise 2: “Wie viel können wir uns leisten zu geben? Können wir noch mehr Service bieten ohne dass die Kunden denken, wir seien verrückt geworden? Wie rasch können wir diesen Auftrag erfüllen?”

Beide Denkweisen sind legitim, aber mit welcher, was glauben Sie, machen Sie sich leichter einen guten Namen? Mein Tipp: Mit Denkweise 2.